Übung Technische Hilfe „Person in Notlage“

„Person in Zwangslage“ lautete die Meldung die eine Übung der Feuerwehr Dausenau einleitete. Annahme war das eine Person bei Arbeiten an einem KFZ in einer privaten Montagegrube durch eine Verpuffung verletzt wurde und die Grube nicht mehr selbstständig verlassen konnte.
Die erste Erkundung des Einsatzleiters legte die Gefahrenschwerpunkte und damit den weiteren Ablauf fest. Der Brandschutz wurde sichergestellt und das Fahrzeug aus der Garage entfernt.

Nun ging es darum die Person schonend aus der Grube zu bekommen. Mit Hilfe von Steckleiterteilen wurde ein Bockgestell gebaut um so in den beengten Verhältnissen der Garage einen Festpunkt zu haben.


Während das Gestell aufgebaut wurde betreuten zwei Kameraden die Person in der Grube und bereiteten die Rettung vor in dem die Person in ein Tragetuch gelegt wurde. Wie so oft im Bereich Technische Hilfe war der Ablauf Teamarbeit in der der Einsatzleiter auch viel Input der Kameraden bekam. Mit Hilfe von Feuerwehrleinen wurde die „Person“ letztendlich aus der Grube gerettet und dem fiktiven Rettungsdienst übergeben


In der Nachbesprechung wurde die Übung nochmals durchgegangen, Alternativen aufgezeigt und auch auf Fehler eingegangen. Gerade letzteres ist wichtig um bei realen Einsätzen noch besser helfen zu können.
Der Dank geht an die Kameradin die die Übung vorbereitet hat und an den Eigentümer der Garage.

Übung für die Atemschutzgeräteträger

Der Einsatz als Atemschutzgeräteträger ist eine der anspruchvollsten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst. Neben einem entsprechenden Lehrgang muss alle drei Jahre, ab dem 50. Lebensjahr jedes Jahr, eine Tauglichkeitsuntersuchung absolviert werden. Zusätzlich sind jährlich ein Durchgang auf der Atemschutzübungsstrecke absolviert werden und eine Einsatzübung absolviert werden.

Um auf die Atemschutzgeräteträger auf die Belastung um Einsatz vorzubereiten und die Besonderheiten beim Arbeiten unter Atemschutz zu trainieren hatte sich der Kamerad Karsten Ehrhardt eine Belastungsübung ausgedacht und vorbereitet. So musste ein kleiner Parcours durchlaufen werden bei dem u.a. ein Dummy gezogen werden.

Anschließend ging es auf den Boden um unter diversen Hindernissen hindurch zu kriechen. Mit Helm, Einsatzkleidung und dem Atemschutzgerät keine leichte Aufgabe.

Um die Belastung noch weiter zu steigern ging es entlang der Ringmauer und weiter bergauf. Insgesamt wurden zwei Durchgänge mit ca. 1,8km absolviert so das bei dem einen oder anderen der Luftvorrat fast erschöpft war.

Vielen Dank an die Kameraden für die Vorbereitung und Durchführung der Übung!